Zweiter Platz beim Jugendredewettbewerb 2021 für Saida Alimdjanova

Saida Alimdjanova gewinnt Redewettbewerb „Neues Sprachrohr“ beim Landeswettbewerb

Mit großem Engagement und viel Einsatz gewann Saida Alimdjanova aus der 7A den Redewettbewerb in der Kategorie „NEUES SPRACHROHR“ beim Landesbewerb Wien und qualifizierte sich somit für den Bundeswettbewerb.

Sie selbst beschreibt ihre Erfahrung folgendermaßen:

„Von meiner Deutschlehrerin, Frau Prof. Müller, zur Teilnahme animiert, eröffnete ich für mich bisher verriegelte Tore, eine Treppe zum Durchbruch. Doch auch sie vermochte genauso erschöpfend zu sein, wie die Stiegen des Billrothgymnasiums.“

Beim Bundeswettbewerb konnte Saida durch ihre großartige Leistung den 2. Platz erreichen.

Wir gratulieren herzlich zu diesen hervorragenden Leistungen!
2021 09 23 172718

 

P.S.: Das Video zu ihrem Gedicht finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=lcVgAJgXhPI

 

JUGENDREDEWETTBEWERBSBERICHT S. Alimdjanova

Stehe zu deiner Meinung, solange du lebst, denn selbst wenn sie nicht gemäß deiner Erwartungen Umbrüche großen Maßstabs zu bewirken vermag, fußt ihre Existenz letztendlich darauf, von anderen Individuen wahrgenommen und respektvoll berücksichtigt zu werden.

Zu solch einer Bilanzziehung hat mich die Teilnahme am 68. Österreichischen Jugendredewettbewerb im Jahre 2021 verleitet. Inmitten der damaligen dritten Pandemiewelle, einer Zeit der krisenbedingten Selbstzentriertheit, ist die Tilgung kriegerischer Verbrechen jenseits der eigenen Grenzen mit skrupelloser Ignoranz behandelt worden.

Auf täglicher Basis sind Bürgerinnen und Bürger politisch instabiler Länder Kalamitäten jeglicher Art ausgesetzt: Bei ungedeckten elementaren Lebensbedürfnissen, mangelhafter Bildung beziehungsweise Aufklärung verfügen jene nicht über das heutzutage eigentlich fundamentale Privileg, sich hinsichtlich der Klimakrise, Umweltverschmutzung, gar Impfungen und Masken den Kopf zerbrechen zu müssen. Ganz im Gegenteil: Ihr Schicksal wird von geld-, territorial- und machtgierigen Akteuren marionettenhaft hin und her geschleudert, was meine naiv-adoleszente Annahme, die Menschheit zeichne sich primär durch ihre Humanität aus, schmerzlich desillusioniert hat.

So habe ich mich der erstmöglichen und vonseiten meiner Deutschlehrerin kommunizierten Gelegenheit, solch eine Weltanschauung öffentlich zu schildern, bedient: Innerhalb einer Nacht ist es mir demnach gelungen, das tragische Ausmaß des mittlerweile zehnjährigen Syrien-Kriegs in Form eines zweieinhalbseitigen Gedichts fertigzuschnitzen und anschließend aufzunehmen.

Beinahe jeder Vers des Werkes „Wenn Tauben schwinden“ pendelt zwischen zwei Ebenen: einer metaphorisch-poetischen und gnadenlos-direkten. Dadurch erfährt das Publikum sowohl einen Rausch des lyrischen Wortgebrauchs als auch die regelmäßig wiederkehrende und erschütternde Erkenntnis, etwaige Parallelen zwischen der soeben vernommenen Dystopie und der Realität auffinden zu können. Dieser Überfluss an Emotionen ist somit beauftragt, jedwede Gleichgültigkeit in jedermanns Dasein hemmungslos zu verscheuchen.

Rein formell hat die Rede wahrhaftig reüssiert. Der einleitenden Nominierung sind ein Landessieg, Interview und eine Podcast-Aufnahme gefolgt. Bundesweit hat sie nur den zweiten Platz verdient, wonach die Kettenreaktion des Erfolgs im Endeffekt auch zu rosten begonnen hat.

Nichtsdestotrotz stehen weiterhin die Botschaft und Weiterleitung jener im Vordergrund meiner gesamten Initiative – darüber darf nämlich nicht geschwiegen werden (Anm. Wettbewerb-Slogan).

 

 

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