Religion

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Am Billrothgymnasium haben Ökumene und die Kooperation verschiedenen Religionsgemeinschaften eine lange Tradition.

"Warum gehe ich in Reli?" haben wir Schülerinnen und Schüler gefragt. Hier einige der vielen sehr unterschiedlichen Antworten:

  • Ich bin da, weil ich mich ein bisschen interessiere, weil ich mehr von meiner Religion und anderen Religionen erfahren will.
  • Ich besuche den Religionsunterricht, weil es mir Spaß macht.
  • Es ist interessant, mehr von Gott zu erfahren und wie die anderen (LehrerIn, SchülerInnen) darüber denken. Ein schönes Gemeinschaftsgefühl.
  • Ich bin in Religion, um neue Sichtweisen auf das Leben kennenzulernen. Ich lerne viel über das Leben, über den Glauben, sowie wichtige Personen der Katholischen Kirche.
  • Ich bin im Religionsunterricht, um Antworten auf Fragen wie „Was ist der Sinn von Glauben, Leben, …“  zu finden. Um zu sehen, welche Arten von Glauben es gibt. Geistige und spirituelle Bereicherung, Rückhalt.
  • Ich mag den Religionsunterricht, weil man viele coole Sachen macht. Deswegen geh ich in den Religionsunterricht.
  • Da es sehr spannend ist und es mir Spaß macht über Gott und Gefühle zu sprechen. Immer kann man was dazu lernen.
  • Ich besuche den Religionsunterricht, weil ich Gott und seine Geschichten sehr inspirierend finde, er sieht in jedem Menschen das Gute, und durch den Religionsunterricht habe ich die Möglichkeit dies ebenfalls zu lernen. Gemeinsam mit anderen Klassenkollegen aufschlussreiche Gespräche zu führen ist für mich ebenfalls ein Grund, den Religionsunterricht als spannend zu empfinden.

 

Hier wollen wir Lehrenden uns kurz vorstellen:

 

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Irena Hrckova, Religion katholisch:

Der Mensch kann nach dem Größeren, das ihn übersteigt, nicht nicht fragen. Als ein Fragender nach mehr als dem unmittelbar Greifbaren kann sich der Mensch in seinen Fragen als ein Lebendiger und ein Würdevoller erfahren.

Mein Motto lautet: „Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.“

Mit 16 Jahren entdeckte ich meine Liebe zur Bildung und beschäftigte mich vor allem mit der Philosophie, Literatur, Kunstgeschichte und mit der christlichen Spiritualität. Später studierte ich Philosophie, tschechische Philologie, Katholische Religion und Tschechisch auf Lehramt sowie Psychotherapie (in Ausbildung).

Das Unterrichtsfach Religion ist allgemeinbildend, interdisziplinär, vielseitig und interessant. Neben dem Wissenserwerb (Begriffe, Inhalte) geht es in ihm auch um die Reflexion der persönlichen Beziehungs- und Lebensgestaltung.

Religion zu unterrichten ist eine bleibende Herausforderung, die keine Routine zulässt. Für das Unterrichtsgeschehen ist die aktive Beteiligung und das sich Einbringen der SchülerInnen notwendig. Miteinbezogen werden persönliche Überlegungen, Hoffnungen, Zweifel und offenbleibende Fragen sowie gesellschaftliche Komplexität und Vielschichtigkeit.

 


HAI Paul Haimböck, Religion katholisch

Ich unterrichte Religion, Informatik, Medientechnik und betreue das EDV-Kustodiat an dieser Schule seit 2000.

Angesichts der Ereignisse am 2. November 2000 und der darauffolgenden Tage, der Diskussionen über Fundamentalismus, Radikalismus und Extremismus ist mir wieder einmal bewußt geworden, wie wichtig das Wissen über unsere eigenen kulturellen und religiösen Wurzeln ist und ebenso das Kennenlernen und Erfahren andersdenkender und andersgläubiger Menschen. Erst mit diesem Wissen ist es wirklich möglich, Toleranz und Respekt anderen gegenüber zu leben.

Frieden fängt in unseren Herzen an, in der Liebe zum Nächsten und zu mir, im Denken, im Verzicht auf Hasspostings, in den Worten, die ich verwende, in der Akzeptanz der Andersseins der Anderen, in der Auseinandersetzung mit dem Guten und dem nicht-so-Guten in unserem Leben, in unserer Geschichte und unserer Welt. Und dafür soll Religionsunterricht sensibilisieren und das Wissen dafür schaffen.

„Wir halten zusammen – Glaube verbindet und trennt und tötet nicht!“. 


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 Johann Pitters (evangelischer Pfarrer und Religionslehrer)

Liebe Eltern, liebe Schüler*innen!

Im evangelischen Religionsunterricht geht es darum, Raum zu geben für wichtige Fragen des Lebens, Dinge, die mich beschäftigen, zu artikulieren und gemeinsam zu reflektieren. Alte Überlieferungen kennenlernen, Vertrauen entwickeln, Lebensfreude erspüren, den Umgang mit Freiheit in Verantwortung füreinander ausprobieren, ein gutes soziales Miteinander in der Gewissheit, geliebte Kinder Gottes zu sein und das in aller Verschiedenheit zu erleben – das sind nur einige der Dinge, die wir ansprechen wollen.

Letztlich geht es um eine aufmerksame und einfühlsame Begleitung der Kinder und Jugendlichen hin zu einem mündigen Menschsein in unserer komplexen Zeit. 

Innerhalb unserer oft kleinen Gruppen entsteht immer ein sehr freundschaftliches Miteinander, zu dem ich herzlich einlade!


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Ryan Hennawi, Religion islamisch

Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte,

as-salamu alaikum wa rahmatu LLahi wa barakatuh!

Mein Name ist Ryan (ريان) Hennawi und ich darf seit dem Schuljahr 2010/11 am Billrothgymnasium Islamische Religion unterrichten.

In meinem Unterricht steht die Mitarbeit ganz im Vordergrund: es wird viel diskutiert, aber auch viel gefragt. Und gerade diesen Fragen möchte ich großen Raum bieten; denn wenn Kinder beispielsweise fragen „Wer hat Allah erschaffen?“, dann ist das nicht kufr, sondern etwas, was die Kinder beschäftigt und ernst zu nehmende Neugier.

Daher versuche ich, einen Ort zu schaffen, wo jeder sich wohl fühlt, alles gesagt/gefragt werden darf – um nachher gemeinsam auf einen grünen Zweig zu kommen.


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Lucas Semmelmeyer, Religion katholisch

Jahrgang 1981, aufgewachsen in Klosterneuburg, Matura am BG XIX Gymnasiumstraße. Mag theol. Wien/Fribourg (CH). Seit 2016 Lehrer für Katholische Religion in und um Wien.

Zu Beginn meines Studiums hätte ich mir nicht gedacht, dass ich einmal begeisterter Religionslehrer sein werde. Ich dachte mehr an einen Bürojob in einer NGO, Unternehmensberatung oder Ähnliches. Doch mit der ersten Stunde im Unterreicht war mir klar: Das ist es – Traumberuf!

Wer den Religionsunterricht besucht, tut das freiwillig—was für ein Geschenk für die gemeinsame Arbeit, für mich als Pädagogen, davon ausgehen zu können. Im Fächerkanon eines Gymnasiums kann der konfessionelle Unterricht einen ganz wesentlichen allgemeinbildenden Beitrag leisten: Zu wissen, was auf unserem Kontinent kulturbildend war, warum Aufklärung und Säkularität sich gerade auf Grundlage (und in Abgrenzung zu) Christentum und Kirche entwickelt haben, Glaube und Vernunft in bereichernden Einklang zu bringen, dabei die Teilnehmenden auch persönlich zu stärken, Glaube theolympiaals Freiheitsvollzug erlebbar zu machen – das wäre meine Zielvorstellung für das Maturafach Religion.

Besonders freue ich mich, wenn SchülerInnen ohne religiöses Bekenntnis teilnehmen. Das erlaubt uns die wertvolle Perspektive von außen zu kultivieren.

 

 

 

Eine der Initiativen zur Exzellenzförderung:
THEOLYMPIA - Olympiade im Unterrichtsfach Katholische Religion

Infos zum Projekt:
Prof. Semmelmeyer

 

 

 


 

 

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